Bauhüttenzeichen

Geschichte des Münsterbaus:

Das Erbe bewahren

 

 

 

 

Zur Startseite

 

Die Außenfassaden des Münsters sind durch reichhaltige Ausschmückungen wie etwa  Fialen, Wasserspeier und  steinernen Figuren von Aposteln, Königen, Grafen und Heiligen geziert. Heute sind viele der Figuren beschädigt oder nicht sichtbar, weil hinter hohen Baugerüsten verborgen.

 

Restaurierungsarbeiten  werden schon bald nach der Einweihung des Münsters notwendig, denn der  beim Bau verwendete Sandstein erweist sich als wenig witterungsbeständig. Häufig reißen Blitzeinschläge Teile des Turmes herunter. Vor allem die Beschießungen der Stadt, 1644 im Dreißigjährigen Krieg, 1713/14 im Spa-nischen und 1744 im Österreichischen Erbfolgekrieg, sowie die Sprengungen der Vaubanschen Festungsanlagen 1794 durch die abziehenden Franzosen richten immer wieder Zerstörungen am Münster an, welche Freiburgs Bürger unter hohen Kosten beheben lassen. Schließlich fügt die wachsende Luftverschmutzung im 20. Jahrhundert den Außenfassaden schwere Schäden zu.

 

 

Zuletzt wird das Münster  am 27. November 1944 beim Bombenangriff auf Freiburg, der fast die gesamte Altstadt in Schutt und Asche legt, stark beschädigt; doch wie durch ein Wunder bleibt die Bausubstanz mit dem die Trümmer der umliegenden Häuser nun hoch überragenden Turm erhalten. 

 

Aktualisiert 16.01.2007