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Geschichte des Münsterbaus:Die Anfänge |
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Der Konradinische Bau um 1210
Das spätromanisches Querhaus um 1220
Die zwei Joche der ersten gotischen Bauphase um 1256 |
Der Zähringer Herzog Konrad, der im Jahre 1120 der Siedlung am Fuße des Schlossbergs das Marktrecht verleiht, gilt als der Stadtgründer Freiburgs. An der Stelle des heutigen Münsters stand eine städtische Pfarrkirche, in der Bernhard von Clairvaux Anfang Dezember 1146 den zweiten Kreuzzug predigte.
Als bevorzugter Handelsplatz wächst die Stadt stetig und so erweist sich das ursprüngliche Gotteshaus bald als zu klein. Da beschließt der letzte Zähringer Herzog Bertold V., eine neue, großzügige Stadtkirche im Stil des Basler Münsters zu bauen und sich damit eine angemessene Grablege zu schaffen.
Um das Jahr 1200 wird mit dem Bau des Münsters im spätromanischen Stil begonnen. Steht der Besucher Freiburgs vor der Längsseite des Gebäudes, so erkennt er noch deutlich die frühe Bauphase am Querschiff und an den Untergeschossen der Hahnentürme.
Als dann um 1220 die Formen der französischen Gotik das andere Rheinufer erreichen, ändern sich die Baupläne des Münsters entscheidend. Nun ist nicht mehr Basel, sondern Straßburg Vorbild für den Weiterbau der Kirche. Das Langhaus wird deutlich erhöht, die Seitenschiffe beträchtlich verbreitert. Weite Strebebögen spannen sich hoch über die Seitenschiffe, nehmen die Kräfte der Gewölbe des Mittelschiffs auf und entlasten so die mit Fenstern durchbrochenen hohen Wände. Allerdings wirken die ersten beiden am Querschiff ansetzenden gotischen Joche noch etwas schwerfällig. |
Aktualisiert 16.01.2007