Es waren zunächst die Herzöge von Zähringen und Grafen von Freiburg, die den Bau des Freiburger Münsters verantworteten. Bereits im 14. Jahrhundert lagen jedoch die Fäden in den Händen der Bürgerinnen und Bürger Freiburgs: Zünfte und Freiburger Familien gehörten zu den großzügigen Stiftern, der Münsterfabrikfonds unterstand dem Rat der Stadt. Dieser ernannte jährlich drei Münsterpfleger, angesehene Mitglieder der Stadtgesellschaft, die meist über viele Jahre im Dienst waren. 1311 wird Bürgermeister Gottfried von Schlettstadt erstmalig in den Quellen als Münsterpfleger genannt.
Was machten die mittelalterlichen Münsterpfleger?
Die Münsterpfleger regelten die Finanzen und verantworteten die Baumaßnahmen. Heute könnte man sie als Vermögensverwalter und Projektmanager bezeichnen – mit vielfältigen Aufgaben, die kaufmännisches Geschick und Weitblick erforderten.
Konkret heißt es, dass die Münsterpfleger u. a. die Einkünfte der Münsterfabrik verwalteten, Geld verliehen und Zinskäufe tätigten. Außerdem übernahmen sie die Oberaufsicht und Kontrolle der Ausgaben, z. B. für Baumaterial und Löhne, aber auch für die Ausstattung und die notwendigen „Betriebsmittel“ im Inneren des Kirchenbaus (Kerzen, Messgewänder etc.).
Die drei Pfleger mussten über alle baulichen und finanziellen Entscheidungen am Münster dem Rat der Stadt berichten. Somit hatte die Bürgerschaft stets ein Auge auf das Geschehen am Münster.
Konkret heißt es, dass die Münsterpfleger u. a. die Einkünfte der Münsterfabrik verwalteten, Geld verliehen und Zinskäufe tätigten. Außerdem übernahmen sie die Oberaufsicht und Kontrolle der Ausgaben, z. B. für Baumaterial und Löhne, aber auch für die Ausstattung und die notwendigen „Betriebsmittel“ im Inneren des Kirchenbaus (Kerzen, Messgewänder etc.).
Die drei Pfleger mussten über alle baulichen und finanziellen Entscheidungen am Münster dem Rat der Stadt berichten. Somit hatte die Bürgerschaft stets ein Auge auf das Geschehen am Münster.
Die Rückkehr der Münsterpfleger
Das Ende der städtischen Münsterpflegerschaft kam im 19. Jahrhundert als die Stadt Freiburg an Baden fiel. Es gab einige Wechsel und Umstrukturierungen bei der Zuständigkeit für den Bauunterhalt des Münsters. 1890 wurde dann der Freiburger Münsterbauverein gegründet, der seitdem für die steinerne Hülle des Münsters zuständig ist.
Dabei ist privates bürgerschaftliches Engagement von größter Bedeutung. Für den langfristigen Erhalt benötigen wir jährlich rund eine Million Euro an Spenden. Dafür brauchen wir Sie: Einwohner/-innen Freiburgs, Freunde/-innen des Münsters, Geschäftsleute, Vereine, Besucher/-innen Freiburgs. Schon ab 10 Euro im Monat können Sie als Münsterpfleger/-in helfen.
Dabei ist privates bürgerschaftliches Engagement von größter Bedeutung. Für den langfristigen Erhalt benötigen wir jährlich rund eine Million Euro an Spenden. Dafür brauchen wir Sie: Einwohner/-innen Freiburgs, Freunde/-innen des Münsters, Geschäftsleute, Vereine, Besucher/-innen Freiburgs. Schon ab 10 Euro im Monat können Sie als Münsterpfleger/-in helfen.




