November 2023

 

Objekt des Monats November 2023

 
Vor und nach der Bombardierung Freiburgs am 27. November 1944
Historische Fotos
1900 ca. 1945
Inventarnummer: oben  Fo-2525, rechts Fo-03903
 
Die Bombardierung Freiburgs am Abend des 27. November 1944 richtete unsägliches Leid bei der Bevölkerung an und legte einen Großteil der Gebäude um das Freiburger Münster in Schutt und Asche. Wo am Tag noch gearbeitet wurde, blieb abends kaum ein Stein auf dem andern. Das Münster selbst blieb wunderbarerweise beinahe unversehrt. Die meisten Glasfenster und ein großer Teil der Innenausstattung waren zuvor in Sicherheit gebracht worden, und dank des Maßwerks der Hauptturmpyramide konnte die Druckwelle entweichen, ohne den Hauptturm zu zerstören. Viele Hände halfen, Schäden zu beheben und das Dach wieder zu decken, um das Münster vor dem kommenden Winter zu schützen. Der Blick von der Herrenstraße zeigt den Chor des Münsters, die intakt gebliebene Alte Münsterbauhütte und das eingestürzte Dompräbendehaus. Die Nordseite des Münsterplatzes und die nördliche Herrenstraße fielen der Bombardierung weitgehend zum Opfer, während die Südost-Ecke des Münsterplatzes einigermaßen verschont blieb.
 
Die Fotosammlung des Freiburger Münsterbauvereins kann den Vor- und Nachzustand der Bombardierung in vielen Bereichen dokumentieren.
 
Zum 80jährigen Gedenken im November 2024 wird der Münsterbauverein in Zusammenarbeit mit dem c-punkt Münsterforum eine Ausstellung mit historischen Fotos zeigen.
Daher unsere Bitte:                                                                                              
Falls Sie Zeitzeugin/Zeitzeuge sind oder jemanden kennen, möchten wir Sie in unserem Begleitprogramm persönlich oder schriftlich gerne zu Wort kommen lassen. Über Fotos und jedes Dokumentationsmaterial würden wir uns sehr freuen. Bei Fragen können Sie sich gern telefonisch an 0761 2140270 wenden oder eine E-Mail an hess@muensterbauverein-freiburg.de schicken.
 
um 1900
 
 
nach der Bombardierung im November 1944